Friedhof Lehrte

Friedhof Lehrte

Der Friedhof in Lehrte befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche St. Laurentius (angrenzend an "Helter Straße" und "Am Hasenöver").

Auszüge aus der Friedhofsordung Lehrte vom 01.01.2010:

Die vollständige Friedhofsordnung ist bei den Kirchenvorstandsmitgliedern bzw. in der Sakristei der Pfarrkirche St. Laurentius Lehrte einsehbar.

1. Allgemeine Vorschriften

  • Diese Friedhofsordnung gilt für den Friedhof im Gebiet der Katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius in 49740 Haselünne-Lehrte.
  • Der Friedhof dient zur Bestattung aller Personen, die bei ihrem Tode Mitglieder in der Kirchengemeinde waren, deren Ehegatten, deren auf dem Gebiet der Kirchengemeinde wohnenden Abkömmlingen oder denen, die ein Recht auf Beisetzung in einer bestimmten Grabstätte besaßen. Die Bestattung Anderer bedarf der Zustimmung der Kirchengemeinde. Die Zustimmung darf nicht versagt werden, wenn im örtlichen Bereich der Kirchengemeinde kein anderer Friedhof besteht.
  • Der Friedhof ist grundsätzlich ständig für den Besuch geöffnet. Das Betreten kann jedoch für bestimmte Zeiten untersagt werden.
  • Jeder hat sich auf dem Friedhof der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten.
  • Der Friedhof wird vom Kirchenvorstand verwaltet.

2. Bestattungsvorschriften

  • Bestattungen sind unverzüglich nach dem Eintritt des Todes im Pfarrbüro der Kirchengemeinde anzumelden.
  • Im Pfarrbüro werden Ort und Zeit der Bestattung festgelegt.
  • Die Gräber bleiben Eigentum der Kirchengemeinde.
  • Anonyme Beisetzungen sind unzulässig.
  • Die Maße der Erdreihengrabstätten und ihre Entfernung voneinander bestimmt die Kirchengemeinde. Sie sollen der Reihe nach belegt werden.
  • Das Nutzungsrecht an Erdreihengrabstätten wird erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit des zu Bestattenden verliehen.

3. Gestaltung der Grabstätten

  • Grabhügel und -beete sind dem Gesamtcharakter des Friedhofes anzupassen. Sie dürfen nicht über 0,20 m hoch sein.
  • Die Gewächse der Grabstätten dürfen benachbarte Gräber, Wege und Anlagen nicht beeinträchtigen.
  • Die Grabstätten sind mindestens zweimal im Jahr, und zwar zu Karfreitag und zum 1. November, herzurichten.

4. Trauerfeiern

  • Die Trauerfeiern können in einem dafür bestimmten Raum und am Grab abgehalten werden.
  • Das Requiem findet grundsätzlich in der Kirche statt.

5. Gebührenordnung

Für die Benutzung des von ihr verwalteten Friedhofes und seiner Einrichtungen sowie für die Leistungen der Kirchengemeinde und ihrer Beauftragten aus Anlass von Beisetzungen und der Vergabe von Grabstätten erhebt die Kirchengemeinde folgende Gebühren:

Für die Vergabe einer Erdreihengrabstätte


Für Verstorbene ab 5 Jahren (Ruhezeit 25 Jahre) 112,50 €


Für Verstorbene unter 5 Jahren, für Tot- und Ungeborene mit einem Gewicht von mindestens 500 Gramm90,00 €

 Für die Vergabe einer Urnenreihengrabstätte


Ruhezeit 25 Jahre112,50 €

Für die Vergabe einer Erdwahlgrabstätte (Nutzungszeit 40 Jahre)


mit einer Grabstelle 180,00 €

mit zwei Grabstellen360,00 €

jede weitere Grabstelle180,00 €

Die Grabstättengebühr für Fehl- und Ungeborene mit einem Gewicht unter 500 g übernimmt die Kirchengemeinde aus allgemeinen Haushaltsmitteln.


Verwaltungsgebühren anlässlich einer Bestattung50,00 €