Taufe

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FÜR DIESES KIND BIN ICH DA


TaufbrunnenLiebe Eltern!

Zur Geburt Ihres Kindes gratulieren wir Ihnen herzlich! Wir freuen uns mit Ihnen und über das neue Leben und wünschen Ihnen und Ihrem Kind Gottes Segen!

Die Geburt eines Kindes verändert das Leben der Familie auf vielfältige Weise: Selbst Routinearbeiten müssen jetzt mit den Bedürfnissen des Kindes abgestimmt werden. Das erfordert oft viel Zeit und Geduld. Von selbst empfinden Sie als Eltern: Mein Kind ist auf mich angewiesen. Ohne mich kann es nicht bestehen. Zum Überleben braucht es mich, meine Zeit, meine Wärme, meine Liebe.

Unser aller Leben aber steht auch in einem größeren Rahmen: im Rahmen Gottes, der mit der Liebe eines Vaters und einer Mutter auf uns sieht und uns birgt.
In der Taufe wird Ihrem Kind diese Nähe und dieser Schutz Gottes in besonderer Weise zugesagt. Durch dieses Sakrament, das die katholische und evangelische Christen schon eint, wird es in die Gemeinschaft derer aufgenommen, die an Jesus glauben und ihm folgen.
Ein Kind zur Taufe bringen heißt also, ihm das Geschenk besonderer göttlicher Zuwendung zu vermitteln, indem es in die Lebensgemeinschaft der Familie Jesu Christi aufgenommen wird, indem es zu einem kleinen Bruder, zu einer kleinen Schwester des Herrn wird.

Unsere Taufkatecheten und Geistlichen haben sich eingehend mit dem Sakrament der Taufe beschäftigt. Sie möchten Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen und Ihnen helfen, diesen Schritt bewusst zu gehen. Sie möchten an zwei Abenden mit den Eltern und Paten des Kindes ins Gespräch kommen

  • über das Leben mit dem Neugeborenen,
  • über die Entscheidung, das Kind taufen zu lassen,
  • über die Bedeutung der Taufe,
  • über die Aufgabe und Rolle der Paten,
  • über den Ablauf der liturgischen Feier.


TAUFPATE / TAUFPATIN
Die Aufgabe des Taufpaten entstand in der frühen Zeit des Christentums: Wer für einen erwachsenen Taufbewerber bürgte und ihn in die Gemeinde einführte, war dessen Pate.

Bei der heute üblichen Kindertaufe übernehmen die Paten zusammen mit den Eltern die Aufgabe, das Kind christlich zu erziehen sowie es auf seinem Glaubensweg zu begleiten. Die Paten stehen zudem auch stellvertretend für die Gemeinde, die das Kind aufnimmt und die es auf dessen Glaubensweg fordern und fördern möchte. Deshalb sollten Paten selbst eine lebendige Gottesbeziehung haben.

Dieses Amt kann übernehmen, wer die Sakramente der Taufe, Eucharistie und Firmung empfangen hat. Paten sollten nicht zu alt sein, damit sie nach menschlichem Ermessen ihre Aufgabe lange wahrnehmen können: Gerade in der Jugendzeit ist es häufig hilfreich, wenn es einen Paten gibt, zu dem das Patenkind Vertrauen entwickeln konnte und der dann zur Verfügung steht, weil die Eltern ihn einst bewusst ausgesucht hatten! Neben einem katholischen Paten kann ein evangelischer Christ Taufzeuge sein.

TAUFVORBEREITUNG UND TAUFTERMINE
Die Vorbereitung auf die Taufe bilden zwei Abendgespräche. Beide Abende gehören als Einheit zusammen. An ihnen sollen mindestens ein Elternteil sowie ein Taufpate teilnehmen. Sie finden 14-tägig am Freitag um 20.00 Uhr in Haselünne statt: Das erste Taufgespräch gestalten zwei Katecheten jeweils im Pfarrheim, das zweite findet in der Kirche statt. Welche Abende zu welchem Tauftermin gehören, entnehmen Sie bitte  der Tabelle: Bei Verhinderung an einem der angegebenen Abende ist eine Teilnahme am vorangehenden Termin möglich.

Mögliche Tauftermine sind

  • die Osternacht,
  • jede Sonntagsmesse,
  • in St. Vincentius Haselünne 14-tägig sonntags um 15.00 Uhr,
  • in St. Laurentius Lehrte sonntags im Anschluss an den Gottesdienst.

Wir wünschen Ihnen mit Ihrem Neugeborenen viel Freude und Erfüllung! Ihrem Kind wünschen wir, dass es seinen Weg gehe vor Gott.

Die Geistlichen und Taufkatecheten

Bei Fragen und Anregungen sprechen Sie die Pfarrgeistlichen an.

Tauftermine
15.00 Uhr Pfarrkirche
St. Vincentius Haselünne

Erstes Taufgespräch
20.00 Uhr Pfarrheim
St. Vincentius Haselünne

Zweites Taufgespräch
20.00 Uhr Pfarrkirche
St. Vincentius Haselünne

bitte im Pfarrbüro
erfragen
(05961 - 9196-0)

bitte im Pfarrbüro
erfragen

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